Mittwoch, 25. September 2013, 15:41 Uhr

Wanderparadies Pinzgau

Der Salzburger Pinzgau – das magische Wanderparadies.

Der Salzburger Pinzgau ist ein besonderes Wandergebiet. Denn hier glaubt man, im Feen- und Elfenreich zu sein. Funkelnde Bergwälder, imposante Felsformationen und märchenhafte Naturschauspiele laden zum Träumen und natürlich zum Wandern ein. Auf über 400 km langen Wanderwegen und 30 Dreitausender Gipfeln zeigt sich vieles, was im Alltag oft im Verborgenen bleibt.

Das Saalachtal: ein Kunstwerk der Natur.

Im Pinzgauer Saalachtal und dem umliegenden Dorf Leogang lassen einen schroffe und bizarre Felsen, labyrinthische Höhlensysteme und wilde Gebirgsbäche eintauchen in eine gar mystische Welt. Die Lambrechtshöhle etwa mit dem ausgedehntesten Höhlensystem Europas und der weltweit größten Durchgangshöhle bringen einem der Erde und ihren nährenden Kräften nahe. Nicht weit davon entfernt, befinden sich die wildromantische Pfade des Orchideenwegs - die Verbindung zur Vorderkaserklamm, welche die Seele beflügeln und die Phantasien anregen. Für die Kinder sind vor allem die Themenwanderwege mit interaktiven Stationen und Schauobjekten interessant, die Wissenswertes über die Tier- und Pflanzenwelt erzählen. 

Saalachtaler Rundweg: Lust am Entdecken. 

Ein weiterer Glanzpunkt der Vorderkaserklamm sind die 51 Stege, welche die Besucher über das rauschende Wasser des Flusses tragen. Der reißende Gebirgsfluss hat sich im Laufe tausender Jahre tief in die Felsen gegraben und so eine eindrucksvolle Kulisse erschaffen. Für eine umfangreiche Erkundung bietet sich der Saalachtaler Rundweg an, der von Hintermoos nach Dienten und über das Hinterthal zurück nach Saalfelden führt. Der Rundweg ist in sechs Wandertagen und unterschiedlichen Schwierigkeitsgradenganz leicht zu bewältigen. Auf dem Weg begegnen einem neben saftigen Almwiesen, imposanten Felsformationen und Höhlensystemen auch wilde Wasserfälle. 

Nationalpark Hohe Tauern: Freiheit für die Sinne. 

Unendliche Freiheit atmet man im Nationalpark Hohe Tauern. Das liegt an der einzigartigen Landschaft, die weitläufig und facettenreich ist. Hier entspringen auch die Krimmler Wasserfälle, in deren Sprühnebel sich magisch schöne Regenbögen zeigen. Der Aufenthalt bei den Krimmler Wasserfällen regt nicht nur das Auge an. Auch dem Körper tut der Sprühnebel gut. Die heilende Wirkung für die Atemwege konnte mehrfach nachgewiesen werden und ist deshalb insbesondere Allergiker und Asthmatiker von großer Bedeutung. 

Kulinarische Vielfalt: Genuss in reinster Form. 

Für eine kulinarische Pause und auch zum Übernachten laden die vielen Almhütten wie die Grießner oder die Spielbergalm in Leogang ein. Mit regionalen, alpinen Gerichten und einer g'schmackigen Brettljause kann man sich für die vielen Wanderabenteuer stärken, die es hier zu entdecken gibt. Kleiner Tipp: Das kulinarische Angebot lässt sich wunderbar auf einer Genusswanderung von Alm zu Alm auskosten. 

Zell am See: eine Hauptstadt mit starken Wurzeln. 

Natürlich darf hier die Hauptstadt Zell am See nicht fehlen, deren Wurzeln bis in die Bronzezeit zurückreichen. Hier findet man noch viele verträumte Gässchen, die zum Flanieren und Bummeln einladen. Das Zeller Becken ist die Verbindung zwischen dem Saalach- und dem Salzachtal. Hier befindet sich auch der malerisch gelegene Zeller See, woran der Altstadtkern im Westen sowie der Stadtteil Thumersbach im Osten, der Erlberg im Südosten und Schüttdorf im Süden grenzen. Der See kann auf einer Panoramarundfahrt entdeckt oder mit einer Wanderung in Ufernähe erkundet werden. Zell am See ist heute als Urlaubsdestination international als einer der bedeutendsten Wintersportorte Österreichs bekannt und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Region.

 

 

Foto: Leoganger Bergbahnen