Mittwoch, 18. Dezember 2013, 12:24 Uhr

Happy New Year!

Diese verflixten Neujahresvorsätze!

Sie sind rasch gefasst, fest vorgenommen und schnell wieder über Board geworfen. Der 31.12. ist ein magisches Datum, um das, was im alten Jahr schlecht lief, im neuen besser zu machen. Leider scheitert das Vorhaben oft schon nach wenigen Tagen. Wie können wir es schaffen, unsere Vorsätze erfolgreich umzusetzen?

 

Rauchen aufhören, Gewicht reduzieren, mehr Zeit mit der Familie verbringen, mehr Sport treiben,… Solche und ähnliche Vorsätze werden jährlich von fast jedem gefasst. Woran liegt es, dass es schwer ist, sie auch durchzuziehen? Wir haben das Prozedere etwas näher unter die Lupe genommen und sind auf sehr interessante Ergebnisse gekommen. 

Vorsätze fassen oder treiben lassen?

Forscher haben herausgefunden, dass Menschen glücklicher sind, wenn sie etwas tun. Unser Gehirn setzt nämlich Glückshormone frei, wenn wir uns den Herausforderungen stellen. Für die eigene Zufriedenheit ist es demnach wichtig, persönliche Ziele zu haben und diese auch zu verfolgen.

Fazit #1: Um glücklicher zu sein, sind Ziele wichtig.

Ist das Neujahr der geeignete Zeitpunkt?

Neujahrsvorsätze haben einen ritualähnlichen Charakter. Rituale sind für unser Gehirn wichtig, um einen Marker zu setzen, mit dem eine gewünschte Veränderung herbeigeführt werden kann. Dennoch ist es keine Garantie, um das Ziel auch zu erreichen. Woran liegt es? Der Mensch ist ein "Gewohnheitstier". Deshalb bringt jede Veränderung einen hohen Energieaufwand für sich. Um Kraft zu sparen, gehen wir immer den Weg des geringsten Widerstandes. Das ist der Grund, weshalb unser Geist rebelliert und es so schwer fällt, unsere Gewohnheiten abzulegen.

Fazit #2: Rituale wie Neujahrsvorsätze sind wichtig, um Veränderungen einzuleiten.

Wie können Gewohnheiten dauerhaft geändert werden?

Dem Vorsatz treu zu bleiben ist trotz Ritual leichter gesagt als getan. Sich ständig neu daran zu erinnern wie etwa vor dem Schlafen gehen ist wichtig, um das Ziel nicht aus der Sichtweite zu verlieren. Wichtig: Fühlen Sie, dass Sie es bereits geschafft haben. Lassen Sie nur positive Bilder zu, denn das Jetzt bestimmt die Gegenwart von Morgen.

Fazit #3: Die Bilder im Kopf bestimmen die Richtung, in die es geht.

Was kann getan werden, wenn einen die Gewohnheit im Alltag überrumpelt?

Der Trick liegt im TUN. Haben Sie schon einmal beobachtet, dass Gedanken und Stimmungen flüchtig sind? Um den Ansturm an Altem abzufangen, wie nach der Arbeit sich automatisch auf die Coach zu legen, kann man die 20 Sekunden-Regel anwenden und die Aktivierungsenergie unseres Gehirns nutzen. Ein gutes Beispiel ist das Festsetzen von neuen Sport-Gewohnheiten. Nach dem Sie aufgewacht sind, lassen Sie innerhalb der nächsten 20 Sekunden keine anderen Gedanken zu, auße jene, die zum Laufen gehören. Greifen Sie nach Ihren Sportsachen und starten Sie los. Schon bald werden sich durch diese Regel neue Gewohnheiten etablieren.

Fazit #4: Durch die 20 Sekunden-Regel kommen Sie ins TUN.



Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr!

Foto: Flickr/Nad.ine