Sonntag, 13. Juli 2014, 12:07 Uhr

Gute Gründe für E-Bikes.

E-Biking - Radfahren für Faule?

Der E-Bike Boom ist nicht aufzuhalten. Immer mehr Menschen genießen beim Radfahren die Unterstützung durch einen Motor. Hat dies etwas mit Faulheit zu tun oder ist diese sanfte sowie konstante Beanspruchung für den Körper besser? Eine spannende Frage, auf die wir in diesem Beitrag eine Antwort finden wollen.

Immer mehr Menschen greifen zu einem E-Bike, das Fahrrad, mit einem versteckt eingebautem Elektro-Motor. Die neuen Bikes täuschen einen vollen sportlichen Einsatz vor, wodurch Steigungen und scharfer Gegenwind scheinbar mühelos überwunden werden können. Normale Biker hingegen müssen sich hier mit viel Kraft abstrampeln. Kann man beim E-Biken überhaupt noch von Sport sprechen? 

Weniger Kraftaufwand, höheres Lustpotential.

Rund 30 Prozent weniger Kraft brauchen E-Biker, um die gleiche Geschwindigkeit zu erreichen wie ihre motorlosen Kollegen. Das bedeutet, dass diese Form des Sports noch immer genug Vorteile für die Gesundheit bringt. Sinnvoll sind die Räder vor allem für jene Menschen, die der Anstrengung nicht gewachsen sind. Zudem helfen sie auch bewegungsfaulen Menschen, die oftmals hohe Einstiegsschwelle in die Welt des Sports zu überwinden. 

Optimaler Puls, konstanter Kalorienverbrauch.

Der E-Biker befindet sich immer im optimalen Pulsbereich, steigert die kardiorespiratorische Fitness und sorgt dafür, dass Muskeln sowie Gelenke schonend trainiert werden. Das Bike gleicht einem persönlichen Fitnesstrainer, der den Pulsbereich stets konstant hält, wodurch der Fahrer eine außergewöhnliche Kalorienverbrennung erreichen kann. 

Hohe Geschwindigkeit, mehr Sicherheit.

Aufgrund des Elektroantriebs ist ein E-Bike viel schneller und beweglicher, als ein herkömmliches Rad. Da die Geschwindigkeit jedoch konstant beibehalten wird, kann es sicher gesteuert werden. Der instabilste Moment beim Radfahren ist die Zeitspanne zwischen dem Start und der Fahrt wie etwa an Kreuzungen und ganz speziell bei Fahrten am Berg. Durch die sich langsam erhöhende Geschwindigkeit wird das Anfahren mit dem E-Bike ein sicheres Vergnügen. 

Fazit:

Es stimmt natürlich, dass ein normales Fahrrad fitter hält als ein E-Bike. Die Voraussetzung ist jedoch, dass es regelmäßig gefahren wird. Hinter dieser Aussage verbirgt sich nämlich auch der Erfolg der E-Bikes: In vielen Studien konnte herausgefunden werden, dass E-Biker dreimal häufiger Radfahren als normale Biker. Das liegt vermutlich daran, dass E-Biking weniger anstrengend ist, wo sich normale Biker oft quälen. Dennoch verbraucht man Kalorien, steigert seine Fitness und hat jede Menge Spaß. Vor allem ältere Menschen oder Sportneulinge profitieren vom E-Bike. 

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Foto: TVB Zell am See-Kaprun/Dietmar Sochor