Montag, 23. Dezember 2013, 13:16 Uhr

Sport an den Feiertagen

Genießen Sie bewegte Feiertage!

Sport ist an den Feiertagen nicht jedermanns Sache. Denn meistens wird der vorweihnachtliche Stress in der freien Zeit mit „nichts“ tun kompensiert. Doch gerade jetzt würde der Körper dringend Bewegung und eine gute Ernährung brauchen.

Aktuelle Studie: Österreicher sind Bewegungsmuffel 

Eine aktuelle Studie (500 Befragte) des Instituts für Strategische Markt- und Meinungsforschung (ISMA) zeigt: 41 Prozent der Landsleute sind im Winter körperlich weniger aktiv als im Rest des Jahres. 22 Prozent geben sogar an, im Winter „nichts“ für ihre Gesundheit zu tun. Selbst an den Feiertagen, wo mehr Gelegenheit für Sport bliebe, nutzt ein knappes Fünftel der Befragten die Zeit, um sich zu bewegen.

Jede Bewegung kann gesundheitsfördernd sein.

Aufgrund der Umfragedaten drängt der Fonds Gesundes Österreich auf mehr Aktivität, denn jede Bewegung könne die Gesundheit fördern. Insbesondere an den Feiertagen, an denen die Mahlzeiten meist üppiger ausfallen als gewohnt. Dabei muss nicht unbedingt Leistungssport betrieben werden, auch flottes Gehen aktiviert den Stoffwechsel und verbrennt die zusätzlich aufgenommen Kalorien. Dies gilt übrigens auch, wenn anstatt des Liftes die Treppe benutzt oder auf das Auto verzichtet wird.

Durch Bewegung mehr Kalorien verbrennen.

Durch Bewegung kann jede zusätzlich aufgenommene Energiemenge problemlos verwertet werden. Ein Mensch mit einem Körpergewicht von ca. 80 Kilogramm verbrennt bei einer Stunde Jogging oder raschem Gehen 400 bis 560 Kilokalorien, was etwa einer Tafel Schokolade oder einer 150-Gramm-Portion Wiener Schnitzel entspricht. Zusätzlich wird der Stoffwechsel angeregt, sodass auch nach dem Sport unsere Muskeln aktiv sind. 

Ernährungstipps für die Feiertage 

Wer während des ganzen Jahres auf eine gesunde Ernährung achtet, für den sind ein bis zwei reichhaltige Feiertagsmenüs mit nicht allzu großen Portionen kein Malheur. Besonders wichtig während der Feiertage ist es, viel Obst und Gemüse in den Ernährungsplan einzubauen, um den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen. Hier können Sie ruhig kreativ sein: servieren Sie zu einem Keksteller zum Beispiel Orangen und Äpfel und zum Festtagsmenü eine große Schüssel Salat. Sie werden sich munterer und ausgeglichener fühlen!

 

Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage!



Quelle: FGÖ

Foto: TVB Saalbach Hinterglemm