Dienstag, 17. Juni 2014, 15:57 Uhr

Lifetime active

So packen Sie Ihren Rucksack richtig!

Der Rucksack ist einer der wichtigsten Begleiter beim Sport und bei Unternehmungen aller Art. Damit er keine Rückenschmerzen verursacht, ist es wichtig, ihn richtig zu packen. Mit dieser Anleitung wissen Sie, wie es geht!

Alles Überflüssige zuhause zu lassen.

Die Grundregel Nr. 1 lautet: alles Unnötige zu Hause lassen! Denn jedes Gramm lastet auf Ihren Schultern - es muss schließlich getragen werden. Spezielle Sport- und Wanderausrüstungen haben meistens weniger Gewicht als herkömmliche Utensilien. Deshalb ist es sinnvoll, sich einen Grundstock davon anzulegen. Ganz wichtig ist es, auf die Wetterverhältnisse zu achten und nur die entsprechende Kleidung mitnehmen.

Der richtige Schwerpunkt.

Grundsätzlich ist es wichtig, den Rucksack möglichst dicht am Körper zu tragen. Der Schwerpunkt für leichte und normale Touren sollte dabei auf Schulterhöhe liegen, bei schwierigem Gelände kann er etwas tiefer sein. Dadurch vermeiden Sie es, dass der Rucksack nach hinten zieht und Sie aus dem Gleichgewicht bringt. Ab einem Gewicht von etwa 15 Kilo spürt man an der Ent- oder Verspanntheit der Muskeln, ob der Schwerpunkt richtig lag. 

So packen Sie den Rucksack richtig:

Das Bodenfach sollte zwar prall gefüllt sein, jedoch wenig Gewicht haben. Das beugt dem bekannten Ziehen an den Schultern vor, was eben durch zu viel Gewicht im hinteren Teil des Gepäcks ausgelöst wird. Das Bodenfach eignet sich vor allem für Dinge wie Schlafsack, Regenbekleidung, Softshelljacke, Handtücher und evtl. eine Isomatte.  

In der Mitte und nah am Körper platziert sein sollten schwere Sachen wie Wasser, Kletterausrüstung und Lebensmittel. So bleibt die Hauptlast über dem eigenen Körperschwerpunkt, das Gleichgewicht und die Trittsicherheit bleiben bestehen.  

Die Außentaschen sollten möglichst frei bleiben, da sich zu viel Gewicht hier schlecht auf die Balance auswirkt und die Arme nicht genügend Bewegungsfreiheit haben. Diese ist jedoch wichtig, um die natürliche Rotation der Wirbelsäule beim Gehen und die Kraft bei steileren Passagen zu erhalten.

Ins Deckelfach kommen Gegenstände, die häufig gebraucht werden, damit sie rasch hervorgeholt werden können. Hierzu zählen Müsliriegel, Sonnenbrille, Karten, Taschenlampen oder Kamera.  

Kleiner Abschlusstest:

Mit einem einfachen Test können Sie am Schluss kontrollieren, ob das Gewicht gut verteilt ist. Ziehen Sie alle Riemen am Rucksack an, damit er so kompakt wie möglich ist. Stellen Sie den Rucksack auf den Boden und schauen Sie, was passiert. Bleibt er stehen, so ist das ein gutes Zeichen dafür, dass das Gewicht gut verteilt ist. Kippt er zur Seite, dann sollten Sie ihn nochmals packen.

 

 

Foto: Flickr/Sascha Kilmer